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Queen of Drags - Recap Episode 2

2019-11-22|13:10 · von Rene K.

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@Facebook/Katy Bähm

Wir gehen in die zweite Runde, und die Stärken und Schwächen der Sendung werden nun klarer.

 

Die Parallen zu Drag Race werden immer offensichtlicher - wir haben nun einen Mail Man statt einer Pit Crew und eine Sewing Challenge, plus einem Runway am Ende. Mich stört nicht, dass es ein "verwandtes" (um ein nettes Wort zu nehmen) Format handelt, aber dass so getan wird, als ob Queen of Drags das Rad neu erfindet. Vor allem wenn auch in dieser Folge zumindest zwei Mal bekannte Zitate und Slogans von Drag Race genannt werden. (Winner Winner Chicken Dinner und:)

 

Nach wie vor sind für meinen Geschmack die Jury Mitglieder zu präsent. Es geht um Drag Queens, können wir uns bitte auf diese konzentrieren? Die Queens erklären am besten was sie, ihre Kunst und ihre Weltanschauung ausmacht. Wie ich letzte Woche bereits gesagt habe, reicht es vollkommen die Kamera auf die Queens zu richten und sie machen zu lassen.

 

Und wieder wird deutlich, wie dringend der Sendung eine Queen in der Jury fehlt, die weiß wovon sie spricht. Heidi und Bill grinsen sich durch die Nähchallenge und die Auftritte, ohne substanzielles an positiver Kritik oder Tipps beizusteuern. Auch diese Woche werden die beiden von der Gastjurorin Amanda Lepore überschattet. Conchita hat, im Gegensatz zu voriger Woche, an Profil gewonnen und liefert nicht nur Unterstützung sondern auch ehrliche und teilweise harte Kritik. Die Show gewinnt dadurch.

Die Entscheidung, dass alle 3 Juroren Voiceover und bei der Kritik die Überleitung machen ist nicht von Vorteil. Nicht nur wird deutlich, dass jemand wie Bill wenig Erfahrung hat, es der Sendung fehlt ein roter Faden, eine Figur die das Format definiert, einen Standard setzt an dem sich die Queens messen lassen können. So wirkt die Sendung oft ein wenig orientierungslos und unfokussiert.

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2019-11-22|13:21 · von Rene K.

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@ProSieben

Das Thema Future Universe ist, muss man sagen, von den wenigsten Queens gut interpretiert worden. Die Outfits waren nicht auf die Zukunft ausgerichtet, sondern hauptsächlich auf die Vergangenheit. Es war weder was innovatives noch besonders neues dabei. Nach einem starken Start letzte Woche, haben insbesonders Catherrine und Bambi einen eher enttäuschenden Auftritt hingelegt. Prinzessin Lea als Future Universe? I don't think so.

 

Die schlechte Platzierung letzte Woche hat Feuer unter Arias Arsch entzunden und es war eine Freude sie zu sehen. Ihr Performance Outfit hatte tatsächlich eine außerirdische Qualität, ihr Pierrot clever und gut zusammengestellt. Für den Gewinn diese Woche wäre sie meine Favoritin gewesen. Katy war ebenfalls sehr stark, wunderschön (die schönste Drag Queen Deutschlands! :P) und voll Glitzer. Das hat ihr den Gewinn gesichert. Einer Feindschaft mit Yonce für den Rest der Staffel steht nichts mehr im Weg.

 

Am anderen Ende des Spektrums war Samantha Gold, an deren Kostüm nichts neues, außerirdisches oder sonst interessantes war. Ihr Runway Look war Müll aufeinander getürmt. Am rätselhaftesten war ihre Entscheidung, beim Runway nicht in Stöckel zu wechseln. Babe, Du bist eine Drag Queen! Eine Botschaft zu haben ist gut und wichtig (und ich unterstütze voll Ihre Botschaft, dass auch Big Size Queens schön sind. Stop Bodyshaming!), aber das ersetzt kein vollständiges Outfit.

 

Sie war für mich bereits letzte Woche die schwächste Kandidatin (ihr fünfter Platz im finalen Ranking verblüffend), und ihr letzter Platz und Rauswurf verdient.

 

Nächste Woche geht es mit einer Comedy Challenge weiter, so gut so bekannt. Wir werden schauen welche Queen hier glänzen wird.

 

Fazit: Besser als letzte Woche, aber das Format ist noch ungeformt.

 

Note: 2

 

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