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Scarlett Johansson bereut ihre Reaktion auf Trans-Kritik

2019-11-27|15:31 · von Redaktion

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@Depositphotos/Popularimages

Scarlett Johansson hat in einem Interview ihre Reaktion auf Kritik aus der Trans-Community bedauert. "Im Nachhinein betrachtet, habe ich die Situation falsch gehandhabt", sagte sie.

 

Im Sommer 2018 war angekündigt worden, dass Johansson im Film "Rub & Tug" einen transsexuellen Mann spielen würde. Nach heftiger Kritik von LGBTQ Organisationen und Trans AktivistInnen trat sie schließlich von dem Projekt zurück. Im Juli dieses Jahres kam sie allerdings wieder in die Kritik, als sie ihr Recht verteidigte,, dass sie potenziell jede Rolle übernehmen könne. Was Johansson dabei allerdings ignorierte, ist die Tatsache, dass Trans-SchauspielerInnen oft übergangen werden, sowohl für Cis-Rollen, als auch für Trans-Rollen.

 

Ihre Reaktion sei sie nicht sensibel gewesen, so Johansson jetzt im Gespräch mit "Vanity Fair" , sie war sich der Diskussion um das Besetzen von Trans-Rollen mit Cis-Schauspielern nicht bewußt. In einer ersten Stellungnahme, bevor sie von der Rolle zurückgetreten war, hatte sie an Jeffrey Tambor, Felicity Huffmann und Jared Leto verwiesen, die ebenfalls Trans-Rollen übernommen hatten.

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2019-11-27|15:32 · von Redaktion

"Ich war ungebildet,” fügte sie hinzu “Ich habe viel dazu gelernt bei diesem Prozeß. Ich habe das falsch beurteilt. Es war eine harte Zeit, wie ein Wirbelwind. Ich fühlte mich schrecklich deswegen. Es ist kein gutes Gefühl, so taub gegenüber einem Thema zu sein."

Laut "Forbes" ist Johansson die bestbezahlte Schauspielerin der Welt. Derzeit läuft ihr Film "Marriage Story" im Kino, ab 06. Dezember ist der Film auf Netflix verfügbar. Der Film, Johansson und ihr Co-Star Adam Driver werden als Oscar-Kandidaten gehandelt.

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